1906

Im März veröffentlichte K.H.Strobl seinen neuen Roman Die gefährlichen Strahlen, den Leppin im Folgejahr besprach, und Ludwig Winder legte den Band Gedichte vor. Leppin setze seine Essays fort. “Visionen und Heilige” erschien unter dem Pseudonym Biribinker in Das Leben und wurde dann in Leppins Venus auf Abwegen aufgenommen.

Im April erschienen die Novellen Tod den Toten! von Max Brod und der Roman Zwischen den Zeiten von Auguste Hauschner (Born et al., 2000, S. 23). Paul Leppin wurde nochmals als Herausgeber aktiv. In dem ersten Heft von Wir schrieb Paul Leppin eine Erläuterung "Zur Einführung", die die Situation der jungen Künstler in Prag gut beschrieb und folglich Ärger erregte.

Der einzige Beitrag von Paul Leppin in dem zweiten Heft von Wir ist "In eigener Sache", eine Entgegung auf die Angriffe, die nach dem Erscheinen des ersten Heftes erschienen waren.

Im Mai erschienen von E.E.Kisch Der freche Franz und andere Geschichten.

Von Leppin erschien u.a. neben verschiedenen Essays (z.B. „Das Lächerliche im Erotischen“, „Liebestollheiten frommer Seelen“, „Liebeszauber und Liebestrank“ und „Modernes Asketentum"), die teilweise in seinen Band Venus auf Abwegen aufgenommen wurden, das Gedicht »Lied des Millionärs«.

Hugo Salus veröffentlichte im November seine Novellen Das blaue Fenster und Leppin schrieb wieder Liebesbriefe.

Das Jahr endete mit der Veröffentlichung von Rilkes Novellen Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke.