Paul Leppin scheint auch noch in diesem Jahr in dem Beirat der Urania tätig gewesen zu sein, dem er seit 1916/17, dem Gründungsjahr, angehörte. A. Adam bemerkt hierzu (S. 110):

Die Zweitelung des literarischen Beirats zwischen „Praktikern" und „Theoretikern" findet sich auch weiter Anfang der 1930er Jahre. Zudem erscheint der Beirat personell aufgebläht und umfasst als Praktiker weiterhin die Schriftsteller Friedrich Adler und Paul Leppin. Es kamen Oskar Baum, Max Brod, Rudolf Fuchs, Otto Pick, Johannes Urzidil, Ludwig Winder und die Lyrikerin Hedda Sauer, die erste Präsidentin des 1906 gegründeten Vereins Klub deutscher Künstlerinnen, neu hinzu. Die „Praktiker" wurden weiter unter anderem durch den Redakreur der Deutschen Zeitung Bohemia und Prager Stadtverordneten Rudolf Hornig verstärkt. Auf der Seite der Theoretiker sind die Regisseure des Prager Neuen Deutschen Theaters Max Liebl und Friedrich Hölzlin sowie Karl Birk, Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Prag, zu nennen. Im literarischen Beirat finden wir nun aber auch den Unterstützer des sudetendeutschen „Volkstumskampfes" Herbert Cysarz oder den Ethnographen Gustav Jungbauer, der den deutschen nationalen Schutzbünden nahestand.