In dem Typoskript gibt es Eingriffe von Hofmannsthal und von Strauss. Diese wurden in der Kritischen Ausgabe gekennzeichnet mit den Siglen:

15: von Hofmannsthal teilweise mit Stift oder schwarzer Tinte.

16: von Strauss mit Stift.

Typoskript von Strauss (Ausschnitt):

stad14s1

Darstellung in der Kritischen Ausgabe:

kha310aus

 

Die Streichung der Beschreibung des Gespanns geht wohl auf Strauss zurück, obwohl er sie dann allerdings doch – gegen seine frühe Absicht, die hier zum Ausdruck kommt – in die Partitur aufnahm. In der Kritischen Ausgabe wird dies durch Gegenüberstellung der Sigle 16, die eine Aktion von Strauss im Typoskript anzeigt, und Sigle 52, die auf den Text der handschriftlichen Partitur hinweist, dokumentiert. Hofmannsthal nahm den Text ohne weiteres Zögern in seine Buchausgabe auf (siehe die Unterstreichung der Sigle 14).

Die Streichung der genauen Uhrzeit ist das Resultat eines Hofmannsthalschen Eingriffs. Der Text fehlt in allen drei Schlussdrucken, also Buchausgabe, Partitur (Klavierauszug) und Libretto.

Die Erwähnung der Siglen 52 und 70 in der Kritischen Ausgabe betreffen spätere Überlieferungsträger. Sigle 52 (wie erwähnt) bedeutet handschriftliche Partitur, Sigle 70 signalisiert Eingriffe eines Redakteurs in der späteren Librettodruckvorlage.