Typoskript der Überarbeitung der Arie des Ochs, entstanden aufgrund einer Kritik Harry Graf Kesslers, der in der vorherigen Fassung nach »dann erst schick ich sie heim« zuviel Lyrisches und zu wenig Humor gesehen hatte. Hofmannsthal sandte die neue Fassung an Strauss mit dem Hinweis »unbedeutende, aber für mich unerlässliche Veränderungen in Ton u. Wortlaut«:

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Der Textabschnitt in der synoptischen Darstellung der Kritischen Ausgabe:

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Die Darstellung macht deutlich, dass Strauss den Text der Überarbeitung (Stadium 17) teilweise in seine handschriftliche Partitur (Stadium 43) nicht übernahm, sondern vielfach beim Text des ersten Typoskripts (Stadium 7) blieb, während Hofmannsthal (wie die Unterstreichung der Stadienzahl 17 zeigt) die Umarbeitung weitgehend getreu in seine Buchfassung einbrachte. Kleinere Unterschiede in den gedruckten Endfassungen entstanden dann noch durch den Redakteur, der die Aufgabe hatte, die Libretto-Druckvorlage der handschriftlichen Partitur anzugleichen (Stadium 44). Aus dem »mit« der Partitur wurde in diesem Zusammenhang ein »und«:

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